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 Ausgabe 3/2004 

Die Jugendseite
 

Nicht das Ende 
...sondern der Anfang soll die Konfirmation sein. Nach dem Abendmahlgottesdienst am 24. April, also dem Abend vor der eigentlichen Konfirmation haben wir ein paar (Ex-)Konfis befragt, warum sie sich haben konfirmieren lassen: "Um meinen christli-chen Glauben zu bestätigen" / "Die Konfirmation ist ein Schritt zum Erwachsenwer-den." / "Weil es einfach nur Vorteile später für mich hat: ich kann z.B. kirchlich heira-ten".
Den Konfirmandenunterricht fanden die meisten "gut" und "interessant". Einige sagten uns sogar, dass sie "Teamer werden" möchten, was wir sehr schön finden. Uns ist allerdings häu-figer aufgefallen, dass es vielen schwer fällt, sich zum christlichen Glauben zu bekennen. Wir Jugendliche kennen das natürlich auch. Aber seid euch gewiss: Ihr seid nicht allein! Denn in unserer Landeskirche gibt es rund 167. 000 Evangelische Jugendliche!


Und wie Paulus bereits schrieb: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht". Also seid ruhig "un-verschämt" (Aufforderung des Bischofs an die Evang. Jugend) im christlichen Glauben. Nicht dreist, aber mit Mut zum Bekenntnis und in Erinnerung an den Auftrag als Christ.
Die Jugendarbeit hier in der Matthäusgemeinde bietet Dir für die Zeit "danach" zahlreiche Angebote an. So gibt es den Offenen Jugendkeller (Di, Fr 18-21 Uhr), Gitarrenunterricht, eine "Nach-folger"-Gruppe für ehemalige Konfirmanden, unseren Jugendchor (mit Magnus Hellmann, dem sympathischen neuen Leiter, der noch SängerInnen sucht) und die vielen Fahrten, um nur einige zu nennen. Zum nächsten "xtra service" (5. September, 18 Uhr, mit der Band!), zu Volleyballturnieren und dem Stadtspiel laden wir Dich sehr herzlich ein.
Herzlich willkommen in der Matthäusgemeinde!
Die Jugend

Wer wurde eigentlich konformiert?

LandesJugendCamp 2004 
Das große, jährliche Treffen der Evangelischen Jugend unserer Landeskirche findet in diesem Jahr in Cottbus statt. Zum LandesJu-gendCamp 2004 wird im Spreeauenpark in Cottbus eine große Zeltstadt entstehen. Es werden über 2.000 Jugendliche erwartet, darunter die Jugend Matthäus und andere junge Gemeinden aus Steglitz. "Hart an der Grenze leben" lautet das Motto. Es wird um reale Grenzen zwischen Menschen und Ländern und um unsere Grenzerfahrungen ge-hen. Warum nicht ans Limit gehen? Grenzen ausprobieren? Austesten, wo die (physi-schen) Grenzen sind? Viele suchen die Herausforderung in Extremsituationen. Gele-genheit bieten dafür z.B. Sportarten, Motorisierung, Jugendkultur, Alkohol und Drogen. Wann schlägt das "ans Limit gehen" vom Lebensbejahenden ins Destruktive und Sinn-lose um? Wie kann ein sinnvolles und lohnenswertes Leben aussehen? Bekommt der Glaube erst in Grenzsituationen eine Bedeutung oder spielt er auch in der Mitte eines Lebens, im Alltag eine Rolle? Darüber hinaus wird es viele Angebote zu Musik, Sport und Fun geben. Wir werden berichten…



 



Redaktion der Jugendseite: Sebastian Pertsch, Niels Schröter, Ferdinand Wein